Glossar

IT-Begriffe verständlich erklärt. Nicht jede technische Grundlage muss kompliziert sein.

Technologie verstehen

Die Technologie hinter deinen Systemen muss nicht geheimnisvoll sein. Hier erklären wir die wichtigsten Begriffe – so, dass sie Sinn machen, auch ohne Programmiererfahrung.

API (Application Programming Interface)

Eine „Schnittstelle" zwischen zwei Computerprogrammen. Stell dir vor: Du brauchst Daten von einer anderen Website oder Anwendung. Eine API ist wie ein standardisierter Telefonanschluss – beide Seiten können miteinander reden, ohne sich selbst zu verstehen.

Datenleck

Wenn Daten, die unter Verschluss sein sollten, in falsche Hände geraten. Das kann eine offene Datenbank sein, ein gehackter Server, oder eine Nachricht, die nicht verschlüsselt war. Ein ernstes Problem – aber eines, das man verhindern kann.

Docker

Ein Tool, das Software in kleine, in sich geschlossene „Container" verpackt. Vorteil: Eine Software, die in einem Container läuft, funktioniert überall gleich – egal, welche andere Software sonst auf dem Computer ist. Weniger Konflikte, weniger Überraschungen.

Flask

Ein Python-Framework zum Bauen von Webseiten und Webanwendungen. Think of it like a toolkit: Es gibt dir die Werkzeuge für das Wichtigste (Datenbank verbinden, Formulare verarbeiten) und lässt dir gleichzeitig Freiheit für den Rest.

KI / Künstliche Intelligenz

Computerprogramme, die wie ein Mensch „lernen" und Entscheidungen treffen können. Das reicht von einfachen Empfehlungen („Kunden, die das kauften, mochten auch…") bis zu Systemen, die Text schreiben oder Bilder verstehen. Mehr Effizienz, wenn es richtig gemacht wird.

Legacy-Systeme

Alte Software, die immer noch läuft, weil das Unternehmen darauf angewiesen ist – manchmal schon 20+ Jahre alt. Das Problem: Sie sind teuer zu pflegen, schwer zu ändern, und niemand will neue Features dafür schreiben. Die Lösung: Modernisieren oder langsam ersetzen.

LLM (Large Language Model)

Ein großes Sprachmodell – wie ChatGPT. Es hat durch Millionen von Texten gelernt, wie Sprache funktioniert und kann darum menschlich klingende Antworten geben. Kann hilfreich sein für Kundensupport, Content-Generierung, Datenanalyse – wenn richtig genutzt.

Datenbank

Ein organisiertes System zur Speicherung von Daten. Statt tausend Excel-Dateien in verschiedenen Ordnern hast du alles an einem strukturierten Ort. Das ist schneller, sicherer, und du verlierst nichts mehr.

Migrieren

Daten von einem System in ein anderes verschieben – oder eine alte Software durch neue ersetzen. Das klingt einfach, ist aber oft kompliziert: Was soll mit alten Daten passieren? Wie stelle ich sicher, dass nichts verloren geht? Ein guter Plan ist essentiell.

Python

Eine Programmiersprache, die für Menschen lesbar und relativ leicht zu lernen ist. Das macht sie ideal für Datenanalyse, KI-Projekte, und schnelle Entwicklung. Nicht so schnell wie andere Sprachen, aber dafür praktisch und elegant.

RAG (Retrieval Augmented Generation)

Ein System, das KI mit deinen eigenen Daten kombiniert. Statt dass die KI nur aus ihrem Training antwortet, kann sie in deinen Unterlagen nachschlagen. Perfekt für Kundenservice auf Basis von Produktinformationen oder Dokumenten.

Responsive Design

Eine Website, die auf allen Geräten gut aussieht – Smartphone, Tablet, Computer. Der Inhalt passt sich automatisch an die Bildschirmgröße an. Das ist heute Standard – wer das nicht hat, verliert Kunden.

Skalierbarkeit

Ein System ist skalierbar, wenn es mitwächst. Wenn deine Website morgen 10x so viele Besucher hat – wird sie dann langsamer oder läuft sie genauso gut? Ein gut gemachtes System skaliert. Ein schlecht gemachtes nicht.

Schnittstelle (User Interface)

Das, was du auf dem Bildschirm siehst und womit du interagierst. Knöpfe, Felder, Menüs. Eine gute Schnittstelle ist intuitiv – dein Kunde weiß, was zu tun ist, ohne nachfragen zu müssen.

Verschlüsselung

Ein Verfahren, um Daten unlesbar zu machen – außer für jemanden, der den Schlüssel hat. Wenn deine Kundendaten verschlüsselt sind, helfen Hacker dir nicht viel, auch wenn sie sie klauen. Eine wichtige Sicherheitsmaßnahme.

Wartbarkeit

Wie leicht ist es, Code später zu ändern oder zu reparieren? Schlechter Code ist ein Albtraum – du brauchst einen Experten, jede Änderung kostet viel Zeit. Guter Code ist dokumentiert, verständlich, und neue Leute können damit arbeiten.

Workflow-Automatisierung

Wiederholende Prozesse automatisieren. Das kann bedeuten: E-Mails sortieren, Rechnungen ausstellen, Daten abgleichen. Was ein Mensch eine Stunde lang machen würde, macht das System in Sekunden. Weniger Fehler, weniger Zeitverschwendung.

Ein Begriff fehlt? Schreib mir – ich erkläre es gerne!